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Die Philosophie des Sternenhimmels

SIBYLLE ANDERL
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​​LESUNG UND GESPRÄCH

Moderiert von Dirk Lorenzen

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© Katrin Binner

Der Blick in den Nachthimmel hat den Menschen seit jeher begleitet. Und es ist nicht unplausibel anzunehmen, dass er das menschliche Denken nachhaltig geprägt hat. Karl Jaspers hat die Ursprünge der Philosophie anhand dreier Motive beschrieben: Das Staunen und die anschließende Suche nach Erkenntnis. Der Zweifel am Erkannten und dessen kritische Prüfung. Und die Erschütterung des Menschen im Bewusstsein seiner Verlorenheit. All diese Motive finden sich in der modernen Astrophysik wieder: Das All bringt uns durch seine gigantischen räumlichen und zeitlichen Dimensionen und seine Fremdartigkeit an die Grenzen unserer menschlichen Anschauung. Der Zweifel ist steter Begleiter bei der Entwicklung der großen kosmologischen Theorien. Und die Fragen nach dem Ursprung von allem und nach unserer Einzigartigkeit führen uns in existentielle Überlegungen. Sibylle Anderl, Autorin von „Das Universum und ich“ und Leiterin des Wissenschaftsressort der ZEIT, erkundet für und mit uns, wie die Philosophie ihren Anfang mit dem Blick in den Nachthimmel fand.

Donnerstag, 2. Juli 2026

18 Uhr

 

Villa Schöningen

Berliner Str. 86

14467 Potsdam​​

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Ticket: 22€, erm. 13€

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Sibylle Anderl:

Das Universum und ich. Die Philosophie der Astrophysik. München: Carl Hanser Verlag, 2017.

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