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Ich sehe was, was du nicht siehst!

HEINO FALCKE
MICHAEL KÖHLMEIER

LESUNG UND GESPRÄCH

Moderiert von Denis Scheck

Falcke, Heino​​​​​​, LITpotsdam 2026

© Boris Breuer

Michael Köhlmeier, ​​​​​​, LITpotsdam 2026

© privat

Mittwoch, 1. Juli 2026

18:30 Uhr

 

Thalia-Kino

Rudolf-Breitscheid-Straße 50

14482 Potsdam

Ticket: 25€, erm. 16€

Auf der LitPotsdam 2026 begegnen sich zwei Menschen, die Licht ins Dunkel gebracht haben. Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier und der deutsche Astronom Heino Falcke.

Woher kommen unsere Geschichten? Und woher kommt das Universum, in dem wir sie erzählen? Seit Jahrtausenden blickt der Mensch zum Himmel, sucht in den Sternen nach Orientierung. An diesem Abend treffen zwei Meister des Sehens und Deutens aufeinander: Der Astronom Heino Falcke blickt bis an die sichtbaren Grenzen von Raum und Zeit, der Schriftsteller Michael Köhlmeier in die tiefen Schichten unserer kulturellen Erinnerung. Gemeinsam erzählen sie von den großen Fragen der Menschheit – von der Entstehung der Welt, von den Geschichten am Sternenhimmel und davon, warum wir bis heute nicht aufhören können, nach unserem Platz im Kosmos zu suchen.

Cover Falcke Urknall​​​​​​, LITpotsdam 2026

Heino Falcke: Zwischen Urknall und Apokalypse. Die große Geschichte unseres Planeten. Stuttgart: Klett-Cotta Verlag 2025.

20:30 UHR 

Der Astronaut – Project Hail Mary

mit Sandra Hüller und Ryan Gosling

FILMSCREENING​​

Der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace (Ryan Gosling) erwacht allein an Bord eines Raumschiffs — Lichtjahre von der Erde entfernt, ohne Erinnerung an seine Identität oder den Grund seiner Reise. Erst nach und nach kehren Fragmente seines Gedächtnisses zurück und setzen sich zu einem erschütternden Gesamtbild zusammen: Eine rätselhafte, lichtabsorbierende Substanz bedroht die Sonne und ­damit alles Leben auf der Erde. Grace ist Teil einer letzten, verzweifelten Mission, die das drohende Auslöschen der Menschheit ver­hindern soll.Doch die größte Überraschung seiner Reise ist eine Begegnung, die alles verändert: In der unendlichen Weite des Alls entsteht eine ungewöhnliche Verbindung, die nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch die Frage aufwirft, was Kooperation jenseits aller bekannten Grenzen bedeuten kann.Die Verfilmung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andy Weir, der präzise wissenschaft­liche Detailfreude mit erzählerischem Tempo und einem feinen Gespür für Humor verbindet. Der Film greift diese Mischung auf und erzählt eine ebenso existenzielle wie zutiefst menschliche Geschichte über Erkenntnis, Verantwortung und die überraschende Kraft von Freundschaft im Angesicht des Unbe­kannten.

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