Donnerstag, 30. Juni 2022 I 19.00 Uhr I 15 Euro - ermäßigt 12 Euro

Ute Frevert, Daniel Zamani, befragt von Volker Wieprecht

 

Museum Barberini I Humboldtstraße 5-6 I 14467 Potsdam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

           

            © Andreas Reeg                                                         © Henry Balaszeskul                                                     © Cathrin Bach / rbb

 

 

 

 

 

 

 

Ekel, Geborgenheit, Hass, Neid, Neugier, Nostalgie, Solidarität, Trauer ... Gefühle prägen unseren Stimmungshaushalt, sie beeinflussen künstlerisches Schaffen; sie bestimmen die Politik – und werden von der Politik bestimmt. Seit Jahrzehnten erforscht Ute Frevert den Einfluss von Emotionen. In ihrem vielgelobten Buch „Mächtige Gefühle“ erzählt die Direktorin des Forschungsbereiches „Geschichte der Gefühle“ am Max-Planck-Institut die deutsche Geschichte seit 1900 anhand von 20 Gefühlen: von A wie Angst bis Z wie Zuneigung.

 

Auch in der Ausstellung „Internationale Abstraktion. Die Form der Freiheit“ im Museum Barberini geht es um den Ausdruck von Emotionen. Daniel Zamani, Kurator der Ausstellung gibt im Anschluss an die Lesung Auskunft über die Wirkungsmacht von Gefühlen für die Abstrakte Nachkriegskunst in Amerika und Europa. Von Mark Rothko, der mit vier Werken in der Ausstellung vertreten ist, stammt folgendes Zitat: „Ich bin nur daran interessiert, grundlegende menschliche Emotionen auszudrücken – Tragödie, Ekstase, Verhängnis und so weiter –, und die Tatsache, dass viele

Menschen zusammenbrechen und weinen, wenn sie mit meinen Bildern konfrontiert werden, zeigt, dass ich diese grundlegenden menschlichen Gefühle vermittele."

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn (18-19 Uhr) besucht werden.

In Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini

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