PODCAST:

STEFANIE SCHUSTER IM GESPRÄCH MIT GRIT POPPE 

„Alice Littlebird“

Zum bundesweiten Vorlesetag stellt die Potsdamer Autorin Grit Poppe ihren neuen Jugendroman vor. Darin beschäftigt sie sich mit einem finsteren Kapitel der kanadischen Geschichte: den Umerziehungslagern, in denen die Nachkommen der so genannten „First Nations“ oft gegen den Willen der Eltern untergebracht wurden. In den als Internaten getarnten Heimen zwang man ihnen westliche Lebensart und Kulturtechniken auf – und sorgte damit für generationenübergreifende Entwurzelung. 

 

Im Zentrum ihres Buches steht Alice Littlebird, ein Mädchen aus dem Volk der Cree, das von Nonnen in einer „Residential School“ erzogen werden soll – und dem unbedingt entkommen will. Die Art, wie man diesen Kindern Gewalt angetan hat, glich dabei auf frappierende Weise der, wie sie auch in den Jugendwerkhöfen der DDR angewandt wurde, stellt die Autorin fest. 

 

Erst im Februar 2020 soll der Roman „Alice Littlebird“ im Peter Hammer Verlag erscheinen, doch zum bundesweiten Vorlesetag am 15. November 2019 stellt die Autorin ihn im Gespräch mit Stefanie Schuster vor:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: © Privat

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