PODCAST:

STEFANIE SCHUSTER IM GESPRÄCH MIT ROBERT MENASSE

 

„Ersehntes Leiden“ – Österreich und seine Vergangenheitsbewältigung

Als liberaler Schriftsteller und leidenschaftlicher Europäer kann man an der österreichischen Politik sehr leiden, sagt Robert Menasse. Er selbst ist Kind eines jüdischen Exilanten. Sein Vater, Hans Menasse, waren während des Dritten Reiches nach England geflohen und kehrte als erfolgreicher Fußballspieler Ende der 40er-Jahre zurück nach Wien. Dort spielte er nicht nur für den österreichischen Meister „Vienna“, sondern auch für die Nationalmannschaft. Doch eine Vergangenheitsbewältigung wie jene, zu der sich die Deutschen gezwungen sahen, habe in Österreich nie stattgefunden – und ist bis heute Grundlage der politischen Sonderform des „Austrofaschismus“, sagt Robert Menasse.

Mehr dazu hören Sie in Teil 2 unseres Interviews mit Robert Menasse: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: © Dirk Bleicker

© 2019 lit:pots e.V.