DAS PROJEKT SCHULHAUSROMAN 

 

Schulhausromane sind Romane, die in Schulhäusern entstehen. Geschrieben werden sie von Jugendlichen im Unterricht: von ganzen Schulklassen, also kollektiv, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Schriftsteller*innen. Diese Profis besuchen „ihre“ Klasse einmal die Woche rund zwei Monate lang. Sie stellen Fragen, geben konkrete, bewältigbare Schreibaufträge und fungieren als eine Art Text-DJ: Sie synchronisieren, kombinieren die laufend entstehenden Texte und Textteile zu einem Ganzen.


Wenn der Schulhausroman fertig ist, wird er gedruckt und öffentlich präsentiert. Das Langzeitprojekt ist spezialisiert auf die Jahrgangsstufe 8 und 9 der Oberschulen sowie auf Berufsschulen. Das Projekt Schulhausroman wurde 2005 vom Autor Richard Reich in Zürich entwickelt und gemeinsam mit Gerda Wurzenberger und einer Reihe von Autor*innen in der Folge weiterentwickelt. Inzwischen gibt es mehr als 200 Schulhausromane. Das Projekt wird in
der Schweiz, Österreich sowie in Hamburg und Bremen durchgeführt. Seit 2019 werden auch im Land Brandenburg Schulhausromane geschrieben.

14.00 UHR | BUCHVORSTELLUNG SCHULHAUSROMAN BEIM BRANDENBURGISCHEN BÜCHERFEST

 

Dit Leben isso! 

 

Verfasst und vorgetragen von der Klasse der Verkäufer im Einzelhandel der OSZ Alfred Flakowski in Brandenburg an der Havel.

 

Schulhausromane sind kollektive Erzählungen, die an Oberstufenschulen in Deutschland wie auch in der Schweiz und Österreich entstehen. Die Verkäuferklasse des Oberstufenzentrums Brandenburg an der Havel hat gemeinsam mit ihrem Schreibcoach, der Theaterautorin Katharina Schlender, den Roman „Dit Leben isso! oder Es gibt keinen Umweg um die schweren Teile des Lebens” verfasst. Dieses Romanprojekt ist schon das dritte, das in Brandenburg realisiert wurde.

 

In Zusammenarbeit mit LIT:potsdam. Die Lesung wird aufgezeichnet und als Podcast veröffentlicht.