Christoph Hein

Christoph Hein, Foto © Heike Steinweg/ SuhrkampVerlag

Christoph Hein (*1944, Heinzendorf/Schlesien) wuchs in Bad Düben bei Leipzig auf und studierte Philosophie und Logik in Leipzig und Berlin. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Als Dramatiker setzte er sich in Stücken wie !Die wahre Geschichte des Ah Q.! (1983) und !Die Ritter der Tafelrunde! (1989) mit dem Scheitern revolutionärer Ideologien auseinander. Berühmt wurde er 1982 als Prosaautor mit seiner Novelle "Der fremde Freund", die 1983 in Westdeutschland unter dem Titel "Drachenblut" erschien. Es folgten zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke, unter anderem der Roman "Horns Ende" (1985), das Stück "Die Ritter der Tafelrunde" (1989) und die Autobiografie "Von allem Anfang an" (1997). Sein Roman "Willenbrock" (2000) wurde 2005 von Andreas Dresen verfilmt. Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis, und hat als "poetischer Chronist der DDR" Literaturgeschichte geschrieben. Im Frühjahr erschien von Christoph Hein "Trutz", der Schicksalsroman einer deutschen und einer russischen Familie im 20. Jahrhundert.

Sonntag, 9.7.2017, 19.00 Uhr

ROMAN DES 20. JAHRHUNDERTS

Christoph Hein

Moderation: Thomas Böhm (rbb)

Lesung und Gespräch

19.00 Uhr | Museum Barberini | Karten 15 €, ermäßigt 10 €